Nach 8 Jahren wollte ich wissen, ob ich den Mont Ventoux wieder bezwingen kann.
Es gelang mir in 3 Stunden 22 Minuten.
Damit war ich 26 Minuten schneller als damals - damit bin ich zufrieden.
Mit gesunder Skepsis aber guter Hoffnung geht es an Werk.Start in Bedoin in 300m Höhe Da der Anstieg hier noch etwas gemächlich ist und ein leichter Wind sanfte Kühlung bringt, geht es mir super.Top-Bedingungen bei 25° C Auf den Spuren der letzten Tour de France zu radeln motiviert maßlos.Straßen-Malereien
Die Straße war nur diagonal zu bewältigen.11% Steigung Mir wurde immer heisser. Mein Schnaufen soll sehr ungesund geklungen haben ...Sonne und kein Wind Jetzt war eine Menge Wasser endlich Schatten
Etwa an dieser Stelle bekam ich die Gewissheit:<br />Ich werde es schaffen.wieder im Rhythmus Immer wieder Abschnitte mit 11% Steigung stellen meine derzeit machbare Grenze dar.Belastungsgrenze Aber immer wieder kehrte das Gefühl zurück, das ich noch viel Kraft habe.Kraft
Natürlich war die Motivation durch die Anwesenheit meiner Begleiter eine ebenso wichtige Zutat zum Gelingen.Anfeuern hilft Hier war der dichte Wald endgültig zu Ende und es wurden wieder Kalorien genötigt.Energienachschub nötig Nun konnte ich mit den Armen das erste mal wieder umgreifen und sie so entlasten.endlich etwas flacher
Essen und Trinken kann ich mit einem Bein bergan nicht beim Fahren. Also 2 Minuten Rast.Stärkung 6 km vor Gipfel Da die Temperaturen ab hier stark absanken - Muskeln nicht kalt werden lassen!gestärkt geht es weiter Motiviert ist nun bald die Höhe der Wolkenbildungsschicht erreicht.Gipfel gesehen
Die Luft wird dünner und trockener. Beim Atmen schmerzt die Lunge.kalt und trocken In den steileren engen Kurven würde ich so gerne im Stehen radel können ...ziehen am Lenker Nun war endlich wieder gleichmäßigeres Atmen möglich.erholsame 6% Steigung
Hier war endlich einmal für 5 Minuten der 2. Gang möglich.nicht im niedrigsten Gang Bei kaltem Gegewind hatte ich Kräpfe in den Armen! Meine Haltungsänderung half.Krämpfe in Armen Änderungen der Umgebung lenken etwas vom Körpergefühl ab.Aussicht lenkt ab
Wenn hinter einer Kurve der näher gerückte Gifel wieder zu sehen war, motivierte mich das wieder maßlos.Gipfelsichtung = neue Kraft Enthusiastisch aber völlig ausgelaugt wurde wieder dringend weiterer Zucker benötigt."Futterstelle" in Sicht Zwischen den Wolken zu fahren ist ein optischer Hochgenuß.Wolken neben mir
Kurze Zeit später wieder kalt und düster. Das Wechselbad verstärkt den nächsten Sonnengenuß.in einer Wolke Nur nicht den gleichmäßigen Rhythmus verlieren, obwohl ich bei diesem Näherrücken lostoben möchte.Gipfel ruft Trotz Sonne ist es sehr kalt und die Krämpfe drohen wieder zu kommen.nur noch 12°C